Da seit dem Test der Juwel HeliaLux einige Zeit ins Land gezogen ist und zum eigentlichen Testbericht so manch ergänzender Artikel erschien, ist es an der Zeit ein kleines Resümee über die „HeliaLux LED“ und der „HeliaLux Day + Night Control“ zu veröffentlichen. Ursprünglich wollte ich „nur“ den alten Testbericht von 2016 überarbeiten und ergänzen. Es stellte sich aber heraus das die Überarbeitung dermaßen Umfangreich ausfiel, das ich mich gleich für einen komplett neu aufgebauten und damit übersichtlicheren Test entschied.

Die HeliaLux LED Leuchte

Die HeliaLux LED ist zwar unverkennbar ein Austauschprodukt für die Hi-Lite T5 Leuchten der Aquarien LidoTrigonVision und Rio Reihe, kann aber mit der zusätzlichen Juwel Universalhalterungen zu einer klassischen Aufsetzer Lampe verwandelt werden. Durch eine flexible Anpassung der beiden UniversalFit Schienen, können die jeweiligen HeliaLux LED Einsatzleuchten an alle Aquarien mit einer Breite von 50 bis 165cm angebracht werden.

Bild: Amazon.de

Das Umrüstung von Juwel eigenen Aquarien ist denkbar einfach! Alte T5 Leuchte raus, neue HeliaLux rein – fertig. Kein schrauben und kein anpassen! Typischerweise wird bei so einem Plug & Play Gerät auch der Lieferumfang aufs nötigste reduziert.

Alles was man braucht…

Neben der eigentlichen Leuchte findet man nur noch das Netzteil und eine Gebrauchsanweisung in gedruckter sowie digitaler Form. Letzteres wird bei vielen vermutlich sowieso im Sondermüll landen, denn wie man weiß sind in deutschen Haushalten CD-Rom Laufwerke immer seltener anzutreffen.

Haptik

Die aus schwarzem Aluminium hergestellte Leuchte wirkt durchgehend hochwertig und das selbst noch nach 18 Monaten. Die kratzfeste Glasscheibe ist noch kein bisschen eingetrübt und das Innenleben so trocken wie eine Haftpflichtversicherung. Selbst Gummidichtungen und Tüllen weisen weder Risse noch sonstige Anzeichen von Auflösungserscheinungen auf. Gegen das eindringen von Flüssigkeiten wird eine spezielle Membran innerhalb der HeliaLux verbaut, diese verhindert nicht nur das Eindringen von Feuchtigkeit, sondern soll auch den kontrollierten Luftaustausch zulassen.

Wie frisch aus dem Ei gepellt…

Der auf dem Namen „HeatControl“ getaufte und speziell für die HeliaLux gefertigte Aluminiumrahmen ist zentraler Bestandteil der Wärmeabfuhr. LED´s erzeugen trotz moderner Effizienz eine gehörige Menge an Wärme, bei mangelnder Kühlung verkürzt sich die Lebenszeit enorm. Der Aluminiumkörper dient aus diesem Grund als Kühlkörper, mehr als handwarm wird dieser dennoch nicht.

Technische Daten der HeliaLux LED

  • SMD-LED (weiß und blau) mit einer Leistung von 24 – 54 Watt
  • weiße und blaue LED für ein breites Lichtspektrum
  • 7200 Kelvin, für alle Süßwasseraquarien (CRI: 85)
  • Speziell entwickeltes Aluminiumprofil für den Wärmetransport
  • ActivePor genante Abdichtung (ip67) welches Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen bietet
  • Kratzfestes Sicherheitsglas
  • Passgenau Form für die Aquarien Lido, Trigon, Vision und Rio
  • Durch die HeliaLux LED UniversalFit auch auf allen Aquarien anderer Hersteller einsetzbar.
TypLängeLeistung/LumenAquarium
HeliaLux 55055 cm24 Watt – 2900 lmTrigon 350
HeliaLux 60066 cm24 Watt – 3000 lmLido 120
HeliaLux 70070 cm28 Watt – 3500 lmLido 200, Trigon 190
HeliaLux 80080 cm28 Watt – 3500 lmRio 125
HeliaLux 92092 cm35 Watt – 4375 lmVision 180
HeliaLux 1000100 cm45 Watt – 5625 lmTrigon 350, Rio 180
HeliaLux 1200120 cm54 Watt – 6750 lmVision 260, Rio 300, Rio 240
HeliaLux 1500150 cm54 Watt – 6750 lmRio 400, Vision 450

Im Fall des Trigon 350 benötige man zwei unterschiedlich lange LED-Leisten, einmal die „HeliaLux LED 550“ und einmal die „HeliaLux LED 1000„. Bei allen anderen genannten Aquarien werden nur ein, oder im Falle der „Vision Line 450“ zwei identische LED-Leisten verbaut.

Optischer Eindruck

Die „alten“ HiLite Day Leuchtstoffröhren besitzen einen Farbwert von etwa 8000 Kelvin, was umgangssprachlich auch als Tageslichtweiß bekannt ist.

T5 HighLite Day

Die HeliaLux LED liegt laut Hersteller bei etwa 7200 Kelvin, was auch noch Tageslichtweiß entspricht. Sie wirken aber anders als erwartet weißer (heller) als das 8000k Licht der T5 Röhren. Mit einer Lichtstärke von etwas mehr als 120 Lumen pro Watt, darf man schon von einer ordentlichen Leistung sprechen. Damit wildert die HeliaLux in der gleichen Liga wie „Dennerle Trocal LED“ oder „daytime eco“.

HeliaLux LED

Die oberen Vergleichsbilder sind leider etwas trügerisch. Man möchte fast meinen das die Farben der „T5 HighLite Day“ kräftiger und Leuchtstärker sind als die der „HeliaLux LED“. In der Realität ist die HeliaLux aber merklich heller. Leider besitzt meine Kamera einen automatischen Weißabgleich und passt so das Bild automatisch an. Das Resultat lässt die LED Beleuchtung blasser und farbärmer aussehen. Tatsächlich ist die HeliaLux aber heller und die Farben genauso kräftig wie die der T5 Röhre.

Nur zwei Farben?!

Leider werden nur zwei unterschiedliche LED´s verbaut. Diese sorgen zwar durch Kombination aus blauen Nachtlicht und weißen Tageslicht für ein breites Lichtspektrum, lassen aber weniger Spielraum in der Gestaltung. Zusätzliche rote LED´s würden der Leuchte gut tun und für eine zusätzliche Abend- oder Morgenröte sorgen. Aber auch so sind die Individuellen Tagesabläufe hübsch anzusehen.

In den Genuss von Dimmphasen wird man nur in der Verbindung mit einer Beleuchtungssteuerung kommen. Hierfür bietet Juwel die „HeliaLux Day + Night Control“ an (siehe weiter unten). Andere Hersteller wie „LiweBe“ oder „ProfiLux“ erfordern bei der Installation zwar etwas Bastelarbeit, bieten dafür aber mehr Einstellmöglichkeiten.

Pflanzenwuchs

Mit knapp 65cm höhe gehört das Trigon nicht gerade zu den niedrigsten Becken, dementsprechend schwierig gestalten sich grasartige Vordergrundpflanzen. Zwar gehört die „Echinodorus tenellus“ nicht zu den anspruchsvollsten grasartigen Gewächsen, benötigt aber dennoch viel Licht. Bei mir wurde sie trotz allem nie höher als 6cm und breitete sich relativ zügig aus. Anders sieht es da bei der rubinroten Ludwigiea aus, diese ist zwar unten noch buschig, aber erst zur Mitte hin kräftig rot. Für normale bis leicht anspruchsvolle Becken gehen die HeliaLux aber voll in Ordnung.

Die Stromversorgung

Bei der Stromversorgung greift Juwel über das gesamte Portfolio auf nur zwei unterschiedliche Netzteile zurück. Bis einschließlich der 100cm langen HeliaLux LED Leiste (HeliaLux 1000) wird ein schwächeres Netzteil verwendet, ab 120cm (HeliaLux 1200 und 1500) ein stärkeres. Ist man im Begriff ein Juwel Aquarium nachzurüsten, wird man aber nie in die Bredouille kommen zwei verschiedene Netzteile zu besitzen. Denn egal welches Juwel Becken man besitzt, man wird immer identische Netzteile besitzen.

Nach Kundenumfragen soll „Strom sparen“ der Hauptgrund für einen Wechsel zur modernen LED sein. Deshalb sichert man bei Juwel zu, dass es eine tatsächlich und nachweisbare Einsparung von bis zu 50% im Vergleich zur T5 Beleuchtungen gibt. Ich persönlich halte diesen Wert für sehr theoretisch, allerdings sollte man nicht vergessen das zu der Stromersparnis auch eine nur einmalige Anschaffung hinzukommt. Wie wir wissen sollte man Röhren, egal ob T5 oder T8, nach spätestens 12 Monate tauschen. Für LED´s werden 10 Jahre und mehr ohne Verlust der Leistung angegeben.

HeliaLux Day + Night Control

LED hin, LED her. Im Grunde genommen wäre eine moderne Beleuchtung nicht weiter besonders, gäbe es dafür nicht moderne Lichtsteuerungen. Passend zur HeliaLux LED bietet Juwel den „HeliaLux Day + Night Control“ an. Mit diesem ist es möglich Sonnenauf- und untergänge, sowie ein Nachtlicht (Mondbeleuchtung) zu simulieren. Leider ist der HeliaLux D+N Control aber nur eine moderne Zeitschaltuhr, denn auf komplexe Beleuchtungseffekte wie Gewitter oder Mondzyklen muss man verzichten. Dafür kann in 5% Schritten die Helligkeit der weißen und blauen LED´s getrennt programmiert werden. Wenn man will sogar für jeden Tag in der Woche unterschiedlich.

Die Installation der Hardware ist dabei denkbar einfach! Der Minicomputer wird nur zwischen die HeliaLux LED und seinem Netzteil gesteckt. Der Einbau kann je nach Aufwand ein paar Minuten oder auch mehrere Stunden dauern. Es kommt immer darauf an wieviel Arbeit man sich dabei selber machen möchte und wie geil man auf ein einwandfrei verlegtes Kabelmanagement wert legt.

Für jede LED-Leiste muss je ein eigener Controller verwendet werden, ein separates Y-Kabel wird nicht angeboten. Juwel bietet hierfür auch eine nachvollziehbare Begründung:

„…da der überwiegende Teil der verkauften Aquarien mit nur einer Leuchteneinheit ausgestattet ist, reicht der Zukauf nur eines Controllers. Für den Fall eines Aquariums mit zwei Leuchten und zwei standardisierten Treibern*, müsste man ein entsprechend größeren Treiber* und ein Y- Kabel zu dem einen Controller erwerben.

Dies würde sich aber negativ auf den Verbraucher auswirken, da damit die Kosten deutlich höher liegen würden als der Kauf eines zweiten Controllers…“

  • *Treiber
    Ein LED-Treiber ist eine Schaltung, manchmal auch mit eingebauter Konstantstromquelle, die das Dimmen von LEDs ermöglicht. Technisch bedingt kann man LEDs nicht einfach durch Reduktion der Spannung dimmen, da LEDs eine Mindestspannung benötigen, die nicht viel niedriger ist als die zulässige Maximalspannung. De facto sind LEDs daher nicht dimmbar. Da LEDs aber sehr schnell sind, kann man durch sehr schnelles Ein- und Ausschalten einer LED (mehr als hundert mal die Sekunde) den Effekt des Dimmens erreichen. Dazu werden einfach die Anteile von AN und AUS variiert. Und genau das macht ein LED-Treiber. (http://forum.aquariumcomputer.com/showthread.php?5663-Was-ist-der-Unterschied-zwischen-KSQ-LED-Treiber-Netzteil)

Programmierung der HeliaLux Day + Night Control

Bisher war von der Installation bis zur ersten Inbetriebnahme alles sehr einfach, geradezu idiotensicher. Behält man den von Juwel vorgegebenen Tagesverlauf bei, ist die Sache auch schon erledigt! Hierzu muss man nur noch nach dem ersten Start Sprache, Datum und Uhrzeit angeben. Schon wird der vorprogrammierte und für viele sicherlich auch geeignete Tagesablauf abgespielt.

Das heißt die Beleuchtung beginnt um 7 Uhr heller zu werden, bis sie um 10 Uhr die maximale Leuchtkraft erreicht hat. Bis 17 Uhr wird dann volle Kanne beleuchtet um dann für 3 Stunden langsam herunter zu dimmen. Ab 20 Uhr beginnt dann die Mondphase (Nachtlicht). Das unten gezeigte Diagramm veranschaulicht den Ablauf.

Bild: Bedienungsanleitung Juwel

Möchte man aber gerne eine eigene Zeitspanne programmieren, dann wird es etwas haarig und ich muss ausholen um ein Verständnis für die Programmierung zu schaffen.

Im Grunde gibt es pro Tag, von Juwel „Profil“ genannt“ nur vier programmierbare Schaltzeiten (Phasen):

  • Phase 1, die Morgendämmerung
  • Phase 2, der Sonnenaufgang
  • Phase 3, der Sonnenuntergang und
  • Phase 4, die Abenddämmerung

Möchte man jetzt eine der Phasen programmieren, stehen einem drei Parameter zur Wahl:

  • Startzeit festlegen
  • Endzeit festlegen und
  • Leuchtstärke festlegen

Bei der Startzeit wird wie der Name schon sagt, die Uhrzeit angegeben bei der die Phase 1(Morgendämmerung) starten soll. Als Start-Leuchtstärke wird die Leuchtstärke der vorangegangenen Phase übernommen. In diesem Fall die der Phase 4 (Abenddämmerung).

Mit der Endzeit wird logischerweise die Uhrzeit angegeben, bei der die Phase 1 (Morgendämmerung) abgeschlossen sein soll.

Die Leuchtstärke gibt die Lichtintensität an die am Ende der Phase 1 (Endzeit) erreicht werden soll. Dazu kann man die Leuchtstärke der blauen und weißen LED´s in fünf Prozent Schritten frei wählen.

Damit wäre auch schon die Phase 1 (Morgendämmerung) programmiert.

Mit der Phase 2 (Sonnenaufgang), Phase 3 (Sonnenuntergang) und Phase 4 (Abenddämmerung) verfährt man genauso. Wobei die darauffolgende Phase immer die Leuchtstärke der vorangegangen Phase benutzt. Fehler kann man dabei fast kaum machen, denn die Elektronik kennt die Zeiten der vorangegangenen Phase und übernimmt diese auf die nächste. So kann es nie passieren das zum Beispiel Phase 3 zeitlich vor der Phase 2 beginnt.

Das ganze klingt zwar recht komplex, ist aber beim genaueren betrachten (oder beim zweiten durchlesen) eigentlich ganz unkompliziert und logisch.

Sieben Profile sind eine Woche

Die HeliaLux D+N kann bis zu sieben dieser Profile speichern. Das heisst für jeden Tag der Woche eine andere Schaltzeit, bzw. eine andere Leuchtstärke. Möchte man sich tatsächlich die Mühe machen und programmiert zwei, drei oder sieben dieser Profile (Tage), werden diese der Reihe nach abgearbeitet und beginnen dann wieder von vorne.

Keine Mittagspause

Das ganze hat aber einen kleinen Hacken! Und zwar sind die ersten zwei Phasen (Morgendämmerung und Sonnenaufgang) nur zum Hochfahren des Lichts bestimmt, während die beiden letzten Phasen (Sonnenuntergang und Abenddämmerung) nur zum herunterfahren dienen. Das klingt jetzt nicht weiter tragisch, kann aber zum Problem werden, möchte man eine von der Gewerkschaft vorgeschriebene Mittagspause (Lichtpause) einplanen.

Dazu ein kleines Beispiel:

  • Die Phase 1 beginnt um 8:00 Uhr und endet um 8:30 Uhr (weiß 100% und blau 100%)
  • Die Phase 2 beginnt um 11:30 und endet um 12:00 Uhr (weiß 0%, blau 0%)
  • Die Phase 3 beginnt um 16:00 und endet um 16:30 Uhr (weiß 100%, blau 100%)
  • Die Phase 4 beginnt um 20:00 und endet um 20:30 Uhr (weiß 0%, blau 5%)

Eine wie oben beschriebene Programmierung hätte zwar theoretisch eine Leuchtpause zwischen 12 und 16 Uhr, da aber Phase 2 nicht herunter und Phase 3 nicht herauf dimmen kann, endet die Beleuchtung um 11:30 Uhr schlagartig. Sie beginnt auch schlagartig wieder mit 100% bei der Phase 4 und zwar erst um 20 Uhr. Ab da kann die Phase 4 ihre eigentliche Aufgabe, das herunter dimmen, wieder aufnehmen.

Wer auf Teufel komm raus dennoch eine Lichtpause möchte, muss Wohl oder Übel auf eine Zeitschaltuhr zurückgreifen. Da die HeliaLux Day + Night Control über eine Batterie zum speichern der Daten verfügt, ist das zumindest kein Problem.

Tastenkombinationen

Wie man es von modernen Geräten gewohnt ist, gibt es auch Tastenkombinationen die hier und da recht hilfreich sein können.

Der Shop Modus

Durch diese kleine Tastenkombination kann man einen Demo Modus“ aktivieren. Mit ihm ist es möglich eine selbstablaufende Licht-Demo, von Juwel Shop Modus genannt, abzuspielen. Aktiviert wird diese durch gleichzeitiges drücken und halten der „Zurück“ und „Runter“ Taste.

In diesem Modus werden in relativ kurzer Zeit (ca. 70 Sekunden) alle Leuchtmodis (Lichtprofile) durchgespielt. Für den normalen Alltagsgebrauch ist sowas zwar absolut sinnlos, es demonstriert aber anschaulich die einzelnen Lichtverläufe.

Mit der „Zurück“ Taste wird die Demonstration beendet.

Controller zurücksetzen

Wie es von einem modernen Gerät erwartet wird, kann es irgendwann mal zu einem Problem kommen an dem gar nichts mehr geht. Bei mir konnte ich die Zeit der Abenddämmerung nur noch nach oben regeln, obwohl nach unten noch genügend Zeit wäre. Alles gute zureden half auch nicht weiter, sodass ich den Controller auf „Werkseinstellung“ zurückstellen musste. Das geht ganz einfach in dem man beide Richtungstasten für mehrere Sekunden gedrückt hält.

Danach startet das Gerät neu und alle Daten und Einstellungen wurden gelöscht (Werkseinstellung), einzig die Uhrzeit und das Datum bleiben erhalten. Bisher ist mir das nur einmal passiert und da auch nur beim Versuch auf Biegen oder Brechen eine Lichtpause zu programmieren. Ansonsten lief der Day+Night Control fehlerfrei, trotz regelmäßiger Stromunterbrechung für den Wasserwechsel.

Fazit nach 18 Monaten

Sind es tatsächlich schon 18 Monate? Unglaublich! Es ist echt schön zu wissen das man nicht alle 12 Monate die Leuchtstoffröhre ersetzen muss. Die HeliLux macht nach 1,5 Jahren immer noch einen super Figur und sieht immer noch wie am ersten Tag aus. Die kratzfeste Scheibe sollte man dennoch alle paar Monaten abwischen. Denn auch die beste Leuchte verdreckt mit der Zeit, sei es durch Kalk, Algen oder sonstigen Schmutz. Ansonsten ist alles Dicht und das Innenleben immer noch trocken. Die Dichtungen sind weder porös oder Locker und die Leuchtkraft meines Erachtens immer noch gleichbleibend. Leider besitzt die HeliaLux nur zwei Farben, blau und Tageslicht weiß. Auf eine Morgenröte muss man demnach logischerweise verzichten oder sich anderweitig behelfen.

Möchte man eine moderne LED Beleuchtung, gibt es für Juwel Aquarienbesitzer eigentlich keine bessere Wahl als die hauseigenen LED-Leisten! Die Installation ist simpel und die Qualität, sowie die Passgenauigkeit, sehr hoch.

Die HeliaLux Day + Night Control ist da eher ein Kompromiss an Funktion und Kosten. Mit knapp 70€ ist der Lichtsimulator zwar günstig, aber etwas unübersichtlich zu programmieren. Hat man das System aber verstanden, kommt man damit ganz gut zurecht. Komplexe Wettereffekte kann man mit der HeliaLux Day + Night Control nicht bewerkstelligen. Ein sanften Tagesverlauf mit Dimmphasen und einer Mondscheinbeleuchtung bekommt das Tool aber ohne Probleme hin.

HeliaLux LED und HeliaLux Day + Night Control kaufen

Da es eine Vielzahl an verschiedene HeliaLux LED Leisten gibt, habe ich unten eine Tabelle anhand der vorhanden Daten erstellt.

Bitte beachten! Bei der Juwel „Vision Line 450“ werden zwei HeliaLux LED Leisten benötigt und bei der „Trigon Line 350“ zwei unterschiedliche LED Leisten.

Für Juwel Typ
Trigon 350
Lido 120
Lido 200, Trigon 190
Rio 125
Juwel Aquarium 48355 HeliaLux LED 550, 24 W
Juwel Aquarium 48360 HeliaLux LED 600, 24 W
Juwel Aquarium 48370 HeliaLux LED 700, 28 W
Juwel Aquarium 48380 HeliaLux LED 800, 28 W
Juwel Aquarium 48355 HeliaLux LED 550, 24 W
Juwel Aquarium 48360 HeliaLux LED 600, 24 W
Juwel Aquarium 48370 HeliaLux LED 700, 28 W
Juwel Aquarium 48380 HeliaLux LED 800, 28 W
100,00 EUR
114,98 EUR
124,98 EUR
123,98 EUR
Für Juwel Typ
Trigon 350
Juwel Aquarium 48355 HeliaLux LED 550, 24 W
Juwel Aquarium 48355 HeliaLux LED 550, 24 W
100,00 EUR
Für Juwel Typ
Lido 120
Juwel Aquarium 48360 HeliaLux LED 600, 24 W
Juwel Aquarium 48360 HeliaLux LED 600, 24 W
114,98 EUR
Für Juwel Typ
Lido 200, Trigon 190
Juwel Aquarium 48370 HeliaLux LED 700, 28 W
Juwel Aquarium 48370 HeliaLux LED 700, 28 W
124,98 EUR
Für Juwel Typ
Rio 125
Juwel Aquarium 48380 HeliaLux LED 800, 28 W
Juwel Aquarium 48380 HeliaLux LED 800, 28 W
123,98 EUR
Für Juwel Typ
Vision 180
Trigon 350, Rio 180
Vision 260, Rio 300, Rio 240
Rio 400, Vision 450
Juwel Aquarium 48392 HeliaLux LED 920, 35 W
Juwel Aquarium 48400 HeliaLux LED 1000, 45 W
Juwel Aquarium 48420 HeliaLux LED 1200, 54 W
Juwel Aquarium 48450 HeliaLux LED 1500, 54 W
Juwel Aquarium 48392 HeliaLux LED 920, 35 W
Juwel Aquarium 48400 HeliaLux LED 1000, 45 W
Juwel Aquarium 48420 HeliaLux LED 1200, 54 W
Juwel Aquarium 48450 HeliaLux LED 1500, 54 W
149,99 EUR
154,99 EUR
177,90 EUR
208,98 EUR
Für Juwel Typ
Vision 180
Juwel Aquarium 48392 HeliaLux LED 920, 35 W
Juwel Aquarium 48392 HeliaLux LED 920, 35 W
149,99 EUR
Für Juwel Typ
Trigon 350, Rio 180
Juwel Aquarium 48400 HeliaLux LED 1000, 45 W
Juwel Aquarium 48400 HeliaLux LED 1000, 45 W
154,99 EUR
Für Juwel Typ
Vision 260, Rio 300, Rio 240
Juwel Aquarium 48420 HeliaLux LED 1200, 54 W
Juwel Aquarium 48420 HeliaLux LED 1200, 54 W
177,90 EUR
Für Juwel Typ
Rio 400, Vision 450
Juwel Aquarium 48450 HeliaLux LED 1500, 54 W
Juwel Aquarium 48450 HeliaLux LED 1500, 54 W
208,98 EUR

Die „HeliaLux Day + Night Control“ ist für jede HeliaLux LED Leiste geeignet, wobei man pro HeliaLux LED einen Controller benötigt.

Juwel Aquarium 48990 HeliaLux Day+Night Control
  • Vorkonfigurierte Lichtprofile
  • Individuelle Tagesabläufe programmierbar
  • Sieben Lichtprofile speicherbar

Die „HeliaLux LED UniversalFit“ Halterung passt an alle HeliaLux LED Lichtleisten und rüstet diese so um, das sie für alle Aquarien nutzbar sind.

Juwel Aquarium 48995 HeliaLux LED UniversalFit
  • Ermöglicht den einfachen Einsatz der HeliaLux LED Einsatzleuchten auch auf allen Aquarien anderer Hersteller (nicht JUWEL Aquarium)
  • Individuelles Anpassen der Schienen für Aquarien mit einer Breite von 50 bis 165 cm
  • Hochwertiges rostfreies Edelstahl
  • Einfache Montage
ähnliche Artikel auf Abenteuer-Aquarium:
Getestet wird das Komplett-Set Trigon 350 der Firma Juwel und zwar über den Zusammenbau, das einbringen des Bodengrunds, bis
Wer kennt das nicht? Die endlosen Diskussionen unter Aquarianern, wie man seinen neu erworbenen Zierfisch am
Von einer Hardware Revision spricht man in der Aquaristikwelt eher selten. Um so verwunderlicher das
Wenn man weder Technikbecken noch Rückwand sein eigen nennt, sieht man die meist unschöne Technik direkt im Becken
Das Gerät mit dem einprägsamen Namen “Hi-Tech Profi-Cleany” (Amazon) gehört mit ziemlicher Sicherheit zu einen der günstigsten batteriebetriebenen

Teilen mit...

This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
632